Netzbetreiber sind berechtigt und verpflichtet, sofern die Sicherheit der Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems gefährdet oder gestört ist, diese durch die Ergreifung vorgegebener Maßnahmen zu beseitigen. Hierbei stellt das Einspeisemanagement einen Teil der Systemssicherheitsmaßnahmen im Elektrizitätsnetz dar.

Ziel des Einspeisemanagements ist die Sicherstellung der Versorgungssicherheit bei gleichzeitig größtmöglicher Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen unter Berücksichtigung der betriebs- und volkswirtschaftlich geringsten Kosten.

Einspeisemanagement beschreibt die temporäre Reduzierung der Einspeiseleistung von Erneuerbaren Energien-, Grubengas- und Kraft-Wärmekopplungsanlagen. Hierbei werden die betroffenen Anlagen über ein vom Netzbetreiber versendetes Signal aufgefordert, ihre Einspeiseleistung je nach Erfordernis herabzuregeln. Sobald die kritische Netzsituation beendet ist, zeigt die Rücknahme des Reduktionssignals dem Anlagenbetreiber die Möglichkeit zur vollen Einspeisung an (100 %-Signal).

Das Übertragungssignal wird im Netzgebiet der Bayernwerk AG mittels der Funkrundsteuertechnik bzw. der Fernwirktechnik versendet.

Veröffentlichung von Einspeisemanagement-Maßnahmen
Das Stadtwerk ist nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz berechtigt, an ihr Netz unmittelbar oder mittelbar angeschlossene Einspeiser und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zu regeln, soweit andernfalls im jeweiligen Netzbereich ein Netzengpass entstünde. Die betroffenen Anlagenbetreiber werden im Falle einer Regelung informieren.
Unter folgendem Link erreichen Sie die Seite der Bayernwerk AG, die im Rahmen einer Netzführungsvereinbarung das Einspeisemanagement und die Veröffentlichung in unserem Netz betreibt.
Dort finden Sie die  prognostizierten, aktuellen und abgeschlossenen Maßnahmen des Einspeisemanagements. Als zusätzlicher Service für Sie, wird ein kostenloser RSS-Feed zur Verfügung gestellt, der die Informationen direkt an Sie versendet, sodass Sie schnell und komfortabel auf dem Laufenden bleiben.